Das Corrientes wird es auch nach Corona noch geben!

Dank den grosszügigen Spenden der Investor*innen, den Mieterlassen und Stundungen der Vermieterin Kantensprung AG, Kurzarbeitsentschädigungen während des ersten Lockdowns, Corona-Erwerbsersatz seit Oktober 2020 und zinslosen Darlehen wurde bis heute das Corrientes über Wasser gehalten d.h. mit Liquidität versorgt. Der Antrag für Corona-Nothilfe ist beim Departement für Wirtschaft eingegeben, mit berechtigter Hoffnung auf einen positiven Entscheid.

Bis heute haben über 800 Personen die Petition an den Grossen Rat unterzeichnet und in ihren über 300 Kommentaren die Bedeutung des Corrientes weit über die Tango Community hinaus bekräftigt. Wenn jetzt jeder von uns 1-2 weitere Personen zur Unterzeichnung animiert, werden wir unser Sammelziel von 1000 Unterzeichner erreichen.

Der Tangobetrieb war über die letzten 10 Jahre hinweg gesehen defizitär, er wurde durch andere Tanzveranstaltungen und aus Udos privaten Mitteln querfinanziert. Eine wichtige Stütze für das Corrientes als Tango Club soll in Zukunft, also auch nach Corona, der Tango-Förderverein sein. Er kann mithelfen das «strukturelle Defizit» zu beheben und gleichzeitig durch Unterstützungsbeiträge und Mitarbeit ein attraktiveres Angebot für verschiedene Anspruchsgruppen zu ermöglichen (wechselnde DJs, Live-Musik, spezielle Veranstaltungen, …). Damit soll auch ein grösserer Zuspruch der organisierten Veranstaltungen erreicht werden.

Das Corrientes musste auch seine Eintritts- und Mietpreise überdenken. (neu Normaleintritt Fr. 15.- statt 10.-) Vereinsmitglieder werden aber auch in Zukunft den alten, bzw. 2/3 des Eintrittspreises bezahlen. Es lohnt sich also Mitglied des Tango Förderverein Corrientes zu werden. Wir haben uns erlaubt, die Einladung zur Mitgliederversammlung vom 9. März 2021 anzuhängen.

Wir werden allen, welche sich zu einer Vereinsmitgliedschaft entscheiden, keine Vereins-Fesseln anlegen (vgl. noch zu bestätigende Statuten). Man wird unkompliziert über eine Nachricht via Webseite wieder aus dem Verein austreten können und auch in späteren Jahren durch die Höhe des Mitgliederbeitrags die Mitgliedschaftskategorie selbst bestimmen/wechseln können. Für alle bisherigen Investor*innen gilt weiterhin, dass wir eure bisherigen Spenden – auch die auf das Geschäftskonto erfolgten – als Mitgliederbeitrag übernehmen. Aus Datenschutzüberlegungen möchten wir, dass Ihr die Anmeldung auf der Webseite mit allen Angaben einmal ausfüllt.

Seit seiner «Wiedererweckung» hat der Verein rund Fr. 24’000.- zusammengetragen, Fr. 9000.- als Mitgliederbeiträge und den Rest als Spenden. Dieses Geld steht dem Corrientes im Moment als Liquiditätssicherheit zur Verfügung.

Aktuell ist das Caminito eine Baustelle. Die Werkstatt und das Caminito darüber werden – finanziert durch die Vermieterin – den baupolizeilichen Normen angepasst. Eine Bild- und Videodokumentation wird an der Mitgliederversammlung gezeigt. Der Umbau dauert voraussichtlich bis Mitte März. Aber die Miete des Corrientes ist weiter im privaten Rahmen möglich. «Mach das Corrientes zu deinem Wohnzimmer» für die Übungsstunde mit deinem Partner aus dem gleichen Haushalt.
à PrivatMilongas.

Unterstützt bitte auch die Petition an den Bundesrat: JA ZU TANZ UND GESUNDHEIT UNTER COVID-19

Auf bald am Ende des Tunnels
Helen, Ingrid, Udo & Heiner

Petition der IG Corrientes: http://openpetition.eu/!dqdhs
Petition der TanzVereinigung Schweiz: http://openpetition.eu/!tanzundgesundheit
www.corrientes.ch

Petition

Zusammen mit Plan-T haben wir vor einer Woche eine Onlinepetition an den Grossen Rat BS gestartet. Über die Sozialen Medien verbreitet, erreichte sie in 24 Std 380 Unterzeichnende und heute sind es bereits über 750!

Entschuldigt, wenn wir den Mail-Weg erst jetzt beschreiten, es war viel los in letzter Zeit: Das Corrientes erhält rückwirkend ab Oktober Corona-Erwerbsersatz und aktuell sind wir daran, die verschiedenen Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation für die Eingabe für Corona-Nothilfe zusammenzustellen. Auch wenn das Kriterium «mindestens vierzig Kalendertage behördlich geschlossen» klar auf das Corrientes zutrifft, müssen wir trotzdem aufzeigen, dass das Lokal ebenso für die Zukunft überlebensfähig bleibt. Für diesen Beweis brauchen wir neben einem Finanzplan möglichst viele Mitglieder und Petitionär*innen.

Wir werden allen, welche sich zu einer Vereinsmitgliedschaft entscheiden/entschieden haben, keine Vereins-Fesseln anlegen (vgl. noch zu bestätigende Statuten ). Man wird unkompliziert über eine Nachricht via Webseite wieder aus dem Verein austreten können und auch in späteren Jahren durch die Höhe des Mitgliederbeitrags die Mitgliedschaftskategorie selbst bestimmen/wechseln können. Für alle bisherigen Investor*innen gilt weiterhin, dass wir eure bisherigen Spenden – auch die auf das Geschäftskonto erfolgten – als Mitgliederbeitrag übernehmen. Aus Datenschutzüberlegungen möchten wir, dass Ihr die Anmeldung mit allen Angaben einmal ausfüllt: Mitglied werden – Corrientes.

Bei der Petition haben wir den Ehrgeiz mindestens 1000 Unterzeichnende zu erreichen, auch wenn wir möglicherweise nach den neusten Kriterien des Bundes den Goodwill des Grossen Rates nicht mehr brauchen. Unersetzlich ist aber schon jetzt der emotionale Support für Udo und uns alle durch die zahlreichen Unterstützenden und ihre grossartigen Kommentare:

Ich habe im Club Corrientes im Gundeldingerfeld meine ersten Tangoschritte gelernt. Mittlerweile ist dieser Ort zu einem zweiten Wohnzimmer für mich geworden, in welchem ich viele Freunde treffe, um mit ihnen die Liebe zum Tango zu zelebrieren. Dieser Ort/Betrieb darf nicht zu einem Opfer der Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie werden. Primo Cirrincione (Basel)

Corrientes liegt mir sehr am Herzen. Viele Milongas, Workshops und Festivals habe ich dort besucht. Corrientes steht für ein familiäres Miteinander, eine kleine Oase tanzender Schmetterlinge mitten in der Stadt.
Almedina Keric (Allschwil)

Corrientes is truely a piece of the history of Tango in Basel and, indeed, in Europe. Gianfranco Lovison (Riehen)

I have been travelling to Basel yearly for 10+ years to attend events at Corrientes. It’s a fantastic organization, and culture melting pot for people from all over the world.
Martin Rylander (Stockholm)

Das Corrientes ist ein Ort, der seit vielen Jahren verschiedene Arten von Tanz mit Herzblut fördert. Hier kommen Gleichgesinnte zu Workshops, Kursen und Veranstaltungen zusammen, um bei Tango, Salsa, Lindy Hop und anderer Musik das Tanzbein zu schwingen. Es ist ein Ort der Freude und des Zusammenseins, der für viele Tanzbegeisterte aus Basel, aber auch ausserhalb der Region wichtig ist. Wo sonst findet man in Basel noch einen Ort, der diese musikalische und tänzerische Vielfalt bietet? Wo sonst geben sich Schweiz, Argentinien, Kuba und andere Länder die Hand? Das gilt es unbedingt zu erhalten! Denn Tanzen hält nicht nur geistig und körperlich fit. Es vermittelt darüber hinaus Werte wie Zusammenarbeit, Vertrauen und Respekt. Werte, die für unsere Gesellschaft wichtiger sind denn je. Martina Beranek (Binningen)

Unterstützt bitte auch die Petition an den Bundesrat: JA ZU TANZ UND GESUNDHEIT UNTER COVID-19

Die Miete der beiden Räumlichkeiten Corrientes und Caminito ist leider nur noch im privaten Rahmen möglich. «Mach das Corrientes zu deinem Wohnzimmer» für die Übungsstunde mit deinem Partner aus dem gleichen Haushalt. à PrivatMilongas.

Auf bald am Ende des Tunnels

Helen, Ingrid & Heiner

Petition der IG Corrientes: http://openpetition.eu/!dqdhs

Petition der TanzVereinigung Schweiz: http://openpetition.eu/!tanzundgesundheit

www.corrientes.ch

2. Infobrief: Ihr seid grossartig!!!

Die Spendenmoral der Freund*innen des Corrientes ist grossartig!!!
Auf den letzten Aufruf sind auf Geschäfts- und Vereinskonto über Fr. 10’000.- eingetroffen.

Und dennoch…

eineAusfallentschädigung als Kulturbetrieb wird vom Entscheidungsgremium der Kulturabteilung des Kantons weiter abgelehnt. Gemäss Interpretation der Verordnung seien wir ein reines Tanzlokal und kein berechtigter Kulturbetrieb. Man verkennt dabei, dass in diesem Jahr auch 3 Konzerte mit internationalen Orchestern und 9 Festivals mit internationalen Künstlerpaaren und entsprechender Strahlkraft ausgefallen sind.

… Für die Corona Nothilfe von Bund und Kanton erfüllt das Corrientes das Kriterium einer ausgeglichenen Rechnung im Jahr 2019 nicht, weil im vergangenen Jahr grössere (privat vorfinanzierte) Investitionen getätigt wurden. Gemäss Verordnung ist deshalb keine Nothilfe zu erwarten. Wir können trotzdem mit einem Finanzplan und Euch, dem Unterstützerverein im Hintergrund eine Eingabe machen.

… Kurzarbeitsentschädigung für 2 ½ Monate im Frühling und (hoffentlich) Corona Erwerbsersatz in den Monaten ab erneuter Schliessung decken nicht einmal die Lohnkosten und damit nur einen geringen Teil der Fixkosten.

… nur mit (Euren) privaten Investitionen kommen wir daher nicht durch die Corona-Krise!

Deshalb brauchen wir eine Lobby, wir müssen aktiv werden, das Corrientes braucht Namen, die hinter ihm stehen, gemeinsam erwirken wir auch staatliche Unterstützung!

Der Club Corrientes ist aus unserer Sicht ein «Härtefall», der für die Zeiten der Zwangs-Schliessung aus Mitteln der Corona-Hilfspakete soweit unterstützt werden sollte, dass die Fixkosten gedeckt werden können. Ohne Corona war für 2020 dank der Investitionen und neuer Partnerschaften der 1 ½ -fache Umsatz des Vorjahres budgetiert, jetzt droht das Aus.

1. Werde jetzt Vereinsmitglied! Unterstütze mit Deinem Namen und finanziell. Dazu sind auf www.corrientes.ch die Webseite «Mitglied werden» und die Vereinsseite «Tango – Bewegung und Kultur» eingerichtet. Investor*innen können ihren ordentlichen Jahresbeitrag pro 2021 auf Wunsch auch durch bereits einbezahlte Investitionen aus 2020 anrechnen lassen. Dazu wird Dir der entsprechende Betrag an die GmbH zurückbezahlt, d.h. in der Buchhaltung der GmbH «storniert». Anschliessend kannst du ihn auf das Vereinskonto einzahlen.  Einige von Euch haben ihren Beitrag bereits aufs Vereinskonto einbezahlt. Das ist einfacher umzubuchen.
Für die Liquidität wird der GmbH durch den Verein ein offizielles zinsloses, unbefristetes Darlehen gewährt. Dieses muss die GmbH nicht als Einnahme verbuchen, was die Berechtigung für Corona Erwerbsersatz verbessert.

2. In Zusammenarbeit mit Plan-t (und hoffentlich unsern weiteren «Partner*innen») starten wir eine Petition, welche auch Nicht-Tangueras/Tangueros unterschreiben können/sollen. Ziel ist es, dass wir vom Kanton Entschädigungen erhalten, welche mindestens die Fixkosten seit der Schliessung Ende Oktober bis zur Wiederöffnung deckt. Diese ist noch in Ausarbeitung.

3. Wenn wir besser und breiter organisiert sind, können wir mehr Druck machen – auch über die Presse – an den Regierungsrat, das Parlament, einzelne Parlamentsmitglieder und an Organisationen wie Kulturstadt Jetzt, etc. gelangen. Meldet Euch, wenn Ihr Verbindungen habt. Meldet uns auch Adressen für potenzielle Unterzeichner*innen.

Für den Verein

Helen Stone, Ingrid Doberer und Heiner Brogli

Für Plan-t
Josias Müller und Timon Elmer

PS_1: Vor dem Schliessen dieser Nachricht Mitglied werden.

PS_2: Etwas detailliertere Ergänzungen sind angehängt.

PS_3: Bitte dieses Mail an weitere potentielle Freund*innen des Corrientes weitersenden.

PS_4: Die Petition zur Unterzeichnung folgt nach den Festtagen.

Es wird sehr, sehr eng…

Paartanz gilt als Kontaktsportart und ist damit seit dem 29.10.20 verboten, das Corrientes als Tanzlokal ist geschlossen und dies auf unbestimmte Zeit!
Zwar sind Rechnungen zum Monatswechsel bezahlt, aber damit ist der Kontostand des Geschäftskontos unter Sfr. 1000.- gesunken, auch die noch ausstehenden Rechnungsbeträge werden nicht mehr viel daran ändern: Das Corrientes ist de facto Konkurs. Wir werden das Salär und die Miete am Ende des Monats aus eigener Kraft nicht mehr bezahlen können.

Bei den staatlichen Unterstützungen sind wir bisher durch die Maschen gefallen. Die Abteilung Kultur des Kantons Baselstadt anerkennt uns nicht als Kulturbetrieb und von der Kurzarbeitsentschädigung aus dem Sommer werden wir wieder einen Teil wieder zurückbezahlen müssen. Ob wir beim neu geregelten Erwerbsersatz und den Nothilfegeldern von Bund und Kanton nun etwas abbekommen, entscheidet sich nicht vor Ende Jahr.

Eigentlich war geplant, dass der Verein «Tango – Bewegung und Kultur» erst so richtig im neuen Jahr aktiv wird. Mit dem erneuten Shutdown für die Kultur hat sich die Situation fürs Corrientes dramatisch geändert. Wir sind auf Eure Investitionen im Sinne von Cash4Tango leider weiter angewiesen, sei es weiterhin auf das Geschäftskonto der Corrientes GmbH (CH20 0077 0016 5528 0867 0) oder auf das Vereinskonto (CH91 0900 0000 6046 8719 6), Tango – Bewegung und Kultur, Basel, beide Konten erreichen denselben aktuellen Patienten auf der «Intensivstation».

Nach der anfänglich strengen Interpretation des «Paartanzverbots» haben die Tanzlehrer*innenverbände erwirkt, dass Tanzkurse (Practicas) mit Paaren, welche im gleichen Haushalt leben, wieder möglich sind. Als Tropfen auf den heissen Stein freuen wir uns, wenn das Corrientes für MiniMilongas gemietet wird. Da sich der Slowdown sicher noch länger hinziehen wird, sind wir daran, Bezahlung und Belegung einfacher zu organisieren.

1. Mitglieder Info

Liebe Investor*innen und Freund*innen des Corrientes

Vor einem Monat haben wir zusammen mit vielen von Euch das 10-jährige Jubiläum des Corrientes feiern dürfen. Es war eine gute familiäre Stimmung an beiden Tagen und zum Schluss hat mit knapp 4000 Franken Umsatz auch die Kasse gestimmt. Wir danken allen Unterstützer*innen für ihre Beiträge! Diese und die Einnahmen aus den regelmässigen Veranstaltungen und Kursen retten das Corrientes durch die Krise, gerade jetzt, wo wieder Gewitterwolken am Corona-Himmel aufziehen.

Die Krise und die Anträge um staatliche Ausfallentschädigung haben auch Anlass gegeben, die finanzielle Situation des Corrientes genauer zu analysieren. Das Corrientes als Kulturbetrieb für Tangoveranstaltungen hat noch kein Jahr schwarze Zahlen geschrieben und wird dies auch in Zukunft kaum tun. Im Jahr 2019 haben Vermietungen wie die Danzeria und die Noche Cubana den Tangobetrieb quersubventioniert mit guten Aussichten für die Zukunft (d.h. es war geplant, diese Veranstaltungen weiter im Corrientes abzuhalten). In den Gesprächen mit der Kulturabteilung Basel-Stadt haben aber gerade solche Veranstaltungen resp. die Rolle des Corrientes als Vermieter dazu geführt, dass das Corrientes nicht als reiner Kulturbetrieb eingestuft wurde.

Kein Kulturbetrieb in der Grösse und der Form des Corrientes schreibt ohne staatliche oder private Unterstützung mühelos schwarze Zahlen: Kultur kostet.

So hat auch Udo jedes Jahr mit privaten Mitteln das finanzielle Loch gestopft, weshalb die Corrientes GmbH mittlerweile Schulden von Fr. 260’000 bei ihm hat. Das Bruttosalär, das sich Udo dabei ausbezahlte, sind gerade mal Fr. 4000.-

Wir, das heisst Helen Stone, Ingrid Doberer, Heiner Brogli und weitere Unterstützer*innen haben deshalb den auf dem Papier seit 2007 bestehenden Verein «Tango – Bewegung und Kultur» aus dem Dornröschenschlaf geholt mit dem Ziel, die Statuten zu einem Unterstützungsverein umzuformulieren. Als gemeinnütziger Verein möchten wir das Fortbestehen des Corrientes als Tangolokal unterstützen, d.h. das (noch) bestehende «strukturelle Defizit» von rund 20’000 Fr. / Jahr begleichen helfen sowie zusätzliche Aktivitäten wie Milongas mit Livemusik und andere spezielle Veranstaltungen ermöglichen.

Als Mitglieder möchten wir für die Zukunft Euch, die Investor*innen, welche mit Spenden von gut   Fr. 20’000 das Corrientes bis heute am Leben gehalten haben, und auch weitere Freunde des Corrientes gewinnen. Wir denken uns einen ordentlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 150.-. Auch Institutionen und Stiftungen möchten wir für Unterstützung anschreiben.

Korrekt kalkuliert sind auch die Eintritte zu Corrientes-Milongas mit Fr. 10.- zu niedrig. Mittelfristig muss der Eintrittspreis auf Fr. 15.- angehoben werden. Vereinsmitglieder sollen dann weiterhin den alten Preis entrichten können. Weiter möchte der Verein durch Koordination von ehrenamtlichen Tätigkeiten dazu beitragen, das strukturelle Defizit nicht durch die Bezahlung von Löhnen/Honoraren noch weiter ansteigen zu lassen.

Die erste offizielle Mitgliederversammlung des Vereins möchten wir im Jan./Febr. 2021 vor einer speziellen Milonga abhalten. Bis dahin freuen wir uns über informelle Gespräche, Rückmeldungen auf die angehängten Statutenanpassungen, Mitgliederwerbung und – leider ist die Corona-Durststrecke, gerade jetzt mit steigenden Ansteckungszahlen, noch nicht vorbei – Investitionen auf Cash4Tango. Entweder weiterhin auf das Geschäftskonto der Corrientes GmbH (IBAN CH20 0077 0016 5528 0867 0) oder auf unser Vereinskonto (CH91 0900 000 6046 8719 6), Tango – Bewegung und Kultur, Basel, beide Konten erreichen denselben aktuellen Patienten.

Helen, Ingrid und Heiner

Wir feiern 10 Jahre Corrientes – 12./13. September !!

Wir möchten trotz Corona am geplanten Wochenende mit Euch das
10-jährige Jubiläum feiern! Ihr habt uns in den letzten Wochen grossartig unterstützt, auch dafür möchten wir uns mit diesem Wochenende bedanken

Wir möchten auch allen etwas bieten, auch jenen, welche sich noch nicht in die Betriebsamkeit einer Milonga stürzen wollen oder können:

  • Mit zwei Tango-Brunch am späteren Samstag- und Sonntagvormittag bieten wir die Möglichkeit sich in der Tangofamilie zu begegnen, mit oder ohne zu tanzen.
  • An den Nachmittagen haben sich bis heute Michelle & Joachim, Cinthia & Jens, sowie Isabel und Lionel für ein Kursangebot zur Verfügung gestellt.
  • Am Abend schliessen wir mit einer Milonga die Tage ab.

Diese Grobstruktur steht, aber die Detailplanung ist noch im Gange. Über das genaue Programm werden wir in den nächsten Tagen in einem Mailing und auf www.corrientes.ch informieren. Dort findet Ihr dann auch ein Anmeldportal, denn wir möchten die jeweiligen Teilnehmerzahlen steuern.

Es gibt an diesem Wochenende keine Eintritte und keine fixen Kursgebühren, wir möchten unsere Unterstützerinnen und Unterstützer dazu einladen, es gibt aber Kollekten oder es besteht die Möglichkeit einen selbstgewählten Beitrag im Sinn von CASH4TANGO einzuzahlen.

Informationen

Wir halten durch!

Das Virus wird uns noch eine längere Zeit begleiten, darum setzen wir alles daran, dass wir über die Runden kommen.

Vor einer Woche hatten wir ein Gespräch mit der Kulturabteilung des Präsidialdepartements über die Absage für Ausfallentschädigungen, leider mit einem (noch) nicht sehr erfreulichen Resultat.
Die Verantwortlichen der Kulturabteilung sehen uns gemäss ihrer Unterlagen nach wie vor nicht als berechtigt für Ausfallentschädigung gemäss COVID-Verordnung Kultur. Dabei interpretieren sie die Paragrafen sehr, sehr eng.

Wir hatten grundsätzlich ein gutes Gespräch, währenddessen sie selber auch erkannten, dass wir durchaus ein Kulturbetrieb sind und nur wenige Tätigkeiten und Vermietungen der COVID-Verordnung nicht entsprechen, diese aber seit jeher einzig dazu dien(t)en, den Tango-Zweck des Corrientes quer zu subventionieren, d.h. diese übrigen Veranstaltungen machen unsere Angebote für die Tangokultur in Basel erst möglich. Jetzt werden sie sich mit dem Bundesamt für Kultur und den anderen Kantonen absprechen, wie weit sie an uns doch einen Entschädigungsbeitrag leisten könnten. Wir hoffen auf Erfolg.

Die Milongas und gewisse Kurse sind in der Zwischenzeit gut angelaufen, deren Einnahmen decken im Moment knapp die Mietkosten, trotz Dreidrittel Rettungspaket der Basler Regierung für die Monate des Lockdowns.
Für die Deckung der übrigen Rechnungen/Forderungen und Udos Salärs verwenden wir im Moment die Unterstützung der InvestorInnen von CASH4DANCE.
Diese ist bis heute auf beinahe Fr. 19’000.- angewachsen, eine stolze Summe – tausend Dank!! -, welche aber leider auch schon zu ¾ abgetragen ist.

Um weiter zahlungsfähig zu bleiben, bieten wir durch den ganzen Sommer unser eigenen Milongas an und versuchen Corrientes und Caminito so oft wie möglich auszumieten. Die MINIMILONGAS laufen weiter. Auch auf CASH4DANCE bleiben wir leider angewiesen.

Wut im Bauch … Aufruf

Nicht nur wir haben die Covid-Verordnung Kultur und die Erläuterungen dazu mehrmals vor- und rückwärts studiert und haben die Begründung für die Ablehnung unserer Gesuche um Ausfallentschädigung darin nicht gefunden.
Die Kulturabteilung der Regierung stellt sich stur und bietet keine Rechtsmittel an, um auf den Entscheid zurückzukommen. Das sog. Entscheidungsgremium COVID Massnahmen Kultursektor sieht sich als unfehlbar. Ein «Rekurs» ist nicht möglich. Es bleibt uns also nur der Weg über die Legislative oder an eine «Verwaltungsbeschwerde-Instanz». Uns befremdet, dass die Kulturabteilung in keinem Moment mit uns den angebotenen Dialog gesucht, bzw. eingegangen ist.

Es geht jetzt nicht nur ums Corrientes, wir sind im gleichen Boot mit verschiedenen Betroffenen aus den diversen Tanzszenen.

Wir haben uns mit PolitikerInnen des Grossen Rates in Verbindung gesetzt und auch mit Pressevertretern haben/hatten wir Kontakt. Wir hoffen, dass sich daraus etwas ergibt.

Wir bitten Euch jetzt nicht primär um finanzielle Unterstützung, sondern auch um Eure Beziehungen, Kontakte und Erfahrung im Umgang mit der Politik/Verwaltung.

  • Könnt Ihr uns (weitere) Kontakte zu Politik und/oder Presse vermitteln? Wir könnten entsprechende Informationen liefern.
  • Bitte meldet uns weitere Betroffene (Tanzschulen, Veranstalter) oder bittet sie, sich bei uns zu melden: info@corrientes.ch. Wir möchten möglichst gemeinsam auftreten.
  • Wer hat Erfahrung mit (digitalen) Petitionen? Wie wirkungsvoll könnte dies sein? Wohin sind diese zu richten?
  • Gib es andere Ideen, um auf die missliche Situation aufmerksam zu machen?

Vor allem dank der Unterstützung unserer «Investorinnen» liegt immer noch Geld auf dem Konto, um Ende Monat die wichtigsten Rechnungen/Forderungen zu bezahlen, aber im Juli wird es eng.

Um möglichst zahlungsfähig zu bleiben, bieten wir weiter unser eigenen Milongas (durch den ganzen Sommer) an und versuchen Corrientes und Caminito so oft wie möglich auszumieten. Die MINIMILONGAS laufen weiter. Auch auf CASH4DANCE bleiben wir leider angewiesen.

Die enttäuschende Gewissheit

Seit Donnerstag, 18.6.20 wissen wir es. Vom Kanton BS (Abteilung Kultur) gibt es fürs Corrientes keinen einzigen Franken. Wir sind zwar keine eigentliche Diskothek, wir sind auch keine Tanzschule, trotzdem wird dies als Argumentation angeführt. Wir sammeln nun nach dem Schock unsere Kräfte und versuchen uns über politische Vertreter, die Presse und die Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen: In Baselstadt fällt damit ein ganzer Kulturbereich völlig durch die Maschen. (BL war zumindest mit unbürokratischer Soforthilfe zur Stelle.) Dazu werden wir auch den Kontakt zu jenen Institutionen suchen, welchen es gleich ergeht. Wir wissen von diversen Tanzveranstaltern und Tanzschulen, welche in diesen Tagen schliessen müssen.

Vor allem dank der Unterstützung unserer «Investorinnen» liegt noch etwas Geld auf dem Konto, aber Ende Monat werden gestundete Mietbeiträge und Saläre fällig…

Um möglichst zahlungsfähig zu bleiben, bieten wir durch den ganzen Sommer unser eigenen Milongas an und versuchen Corrientes und Caminito so oft wie möglich auszumieten? Die MINIMILONGAS laufen weiter.

Seit Samstag ist Open-Air-Tanzboden verlegt, so wir können (bei gutem Wetter) die Kapazität steigern und trotzdem die Möglichkeit bieten, Abstand zu halten.

Wir verzichten deshalb ab sofort auf eine Anmeldung, empfehlen aber, weiterhin paarweise zu erscheinen. Da der Partnerwechsel ein Risiko bleibt, bevorzugen es etliche Paare nicht, oder nur innerhalb ihres vertrauten Personenkreises zu wechseln.
Wir bitten dies auch zu respektieren.

Staatliche Hilfe bleibt uns versagt. Die ausserordentliche Kurzarbeitsentschädigung wurde nur bis Ende Mai ausbezahlt. Es fällt uns nicht leicht, aber neben den wieder angelaufenen Aktivitäten werden wir weiter auch auf CASH4DANCE angewiesen sein.
Danke an alle InvestorInnen und an die Initiantinnen.

Es geht wieder los!

Mit den weiteren Lockerungen ab Samstag, 6.6. sind wieder grössere Veranstaltungen möglich. Kurse allgemein können wieder starten, müssen aber die Abstands- und Hygieneregeln beachten.

Wie geht es weiter mit Milongas?
Mit dem Wechsel zurück zur „besonderen Lage“ stehen bald die Kantone, die Veranstalter und jede(r) Einzelne wieder in der Pflicht die Gebote, nicht mehr Verbote, zur Bekämpfung der Pandemie umzusetzen, zu befolgen.

Das COVID-19 – Rahmenschutzkonzept für öffentliche Veranstaltungen kann dahingehend interpretiert werden, dass „offene Milongas“ mit beliebigem Tanzpartnerwechsel wieder möglich sind. Es ist einzig eine Teilnehmerliste zu führen für das bei Kontakt mit COVID-19 Erkrankung folgende Contact-Tracing und die Quarantäne durch die Behörden.

Wir als Veranstalter (Corrientes) beurteilen die Lage noch anders: Abstands- und Hygieneregeln sind gemäss BAG immer noch oberstes Gebot.
Wir wollen unsere Gäste und uns selber weiterhin optimal schützen, das Abstand halten ermöglichen, weshalb wir die Anzahl Tanzpaare auf die Raumgrösse bezogen beschränken, dies so lange, bis wir wissen, wie sich die Fallzahlen nach dem 6.6.2020 entwickeln. Diese Beschränkung entspricht umgerechnet der 4m2-Regel für die Discotheken. Unser entsprechender, zusammen mit dem Verein Milonguita entwickelter Kodex, finden Sie hier. Er ist auch Teil unseres Schutzkonzepts, das wir bei unseren Veranstaltungen aufhängen und bei Kontrollen vorweisen müssen.

Gast-Veranstalter im Corrientes sind nicht an unseren Kodex gebunden.

In unseren eigenen Milonga-Practicas möchten wir durch eine paarweise Anmeldung eine optimale Sicherheit für alle Beteiligten gewährleisten. Tangueras/Tangueros ohne TanzpartnerIn unterstützen wir mit einem Forum / Corona-Tanzpartnerbörse auf www.corrientes.ch
Wir beginnen mit unserer ersten Veranstaltung am Donnerstag, 11.6.2020 mit „Flores del alma“. Detaillierte Ausschreibungen mit weiteren Informationen und eine Anmeldeplattform folgen auf unserer HP (und auf Tangoinfo, fb).