Es wird sehr, sehr eng…

Paartanz gilt als Kontaktsportart und ist damit seit dem 29.10.20 verboten, das Corrientes als Tanzlokal ist geschlossen und dies auf unbestimmte Zeit!
Zwar sind Rechnungen zum Monatswechsel bezahlt, aber damit ist der Kontostand des Geschäftskontos unter Sfr. 1000.- gesunken, auch die noch ausstehenden Rechnungsbeträge werden nicht mehr viel daran ändern: Das Corrientes ist de facto Konkurs. Wir werden das Salär und die Miete am Ende des Monats aus eigener Kraft nicht mehr bezahlen können.

Bei den staatlichen Unterstützungen sind wir bisher durch die Maschen gefallen. Die Abteilung Kultur des Kantons Baselstadt anerkennt uns nicht als Kulturbetrieb und von der Kurzarbeitsentschädigung aus dem Sommer werden wir wieder einen Teil wieder zurückbezahlen müssen. Ob wir beim neu geregelten Erwerbsersatz und den Nothilfegeldern von Bund und Kanton nun etwas abbekommen, entscheidet sich nicht vor Ende Jahr.

Eigentlich war geplant, dass der Verein «Tango – Bewegung und Kultur» erst so richtig im neuen Jahr aktiv wird. Mit dem erneuten Shutdown für die Kultur hat sich die Situation fürs Corrientes dramatisch geändert. Wir sind auf Eure Investitionen im Sinne von Cash4Tango leider weiter angewiesen, sei es weiterhin auf das Geschäftskonto der Corrientes GmbH (CH20 0077 0016 5528 0867 0) oder auf das Vereinskonto (CH91 0900 0000 6046 8719 6), Tango – Bewegung und Kultur, Basel, beide Konten erreichen denselben aktuellen Patienten auf der «Intensivstation».

Nach der anfänglich strengen Interpretation des «Paartanzverbots» haben die Tanzlehrer*innenverbände erwirkt, dass Tanzkurse (Practicas) mit Paaren, welche im gleichen Haushalt leben, wieder möglich sind. Als Tropfen auf den heissen Stein freuen wir uns, wenn das Corrientes für MiniMilongas gemietet wird. Da sich der Slowdown sicher noch länger hinziehen wird, sind wir daran, Bezahlung und Belegung einfacher zu organisieren.

Wir feiern 10 Jahre Corrientes – 12./13. September !!

Wir möchten trotz Corona am geplanten Wochenende mit Euch das
10-jährige Jubiläum feiern! Ihr habt uns in den letzten Wochen grossartig unterstützt, auch dafür möchten wir uns mit diesem Wochenende bedanken

Wir möchten auch allen etwas bieten, auch jenen, welche sich noch nicht in die Betriebsamkeit einer Milonga stürzen wollen oder können:

  • Mit zwei Tango-Brunch am späteren Samstag- und Sonntagvormittag bieten wir die Möglichkeit sich in der Tangofamilie zu begegnen, mit oder ohne zu tanzen.
  • An den Nachmittagen haben sich bis heute Michelle & Joachim, Cinthia & Jens, sowie Isabel und Lionel für ein Kursangebot zur Verfügung gestellt.
  • Am Abend schliessen wir mit einer Milonga die Tage ab.

Diese Grobstruktur steht, aber die Detailplanung ist noch im Gange. Über das genaue Programm werden wir in den nächsten Tagen in einem Mailing und auf www.corrientes.ch informieren. Dort findet Ihr dann auch ein Anmeldportal, denn wir möchten die jeweiligen Teilnehmerzahlen steuern.

Es gibt an diesem Wochenende keine Eintritte und keine fixen Kursgebühren, wir möchten unsere Unterstützerinnen und Unterstützer dazu einladen, es gibt aber Kollekten oder es besteht die Möglichkeit einen selbstgewählten Beitrag im Sinn von CASH4TANGO einzuzahlen.

Informationen

Wir halten durch!

Das Virus wird uns noch eine längere Zeit begleiten, darum setzen wir alles daran, dass wir über die Runden kommen.

Vor einer Woche hatten wir ein Gespräch mit der Kulturabteilung des Präsidialdepartements über die Absage für Ausfallentschädigungen, leider mit einem (noch) nicht sehr erfreulichen Resultat.
Die Verantwortlichen der Kulturabteilung sehen uns gemäss ihrer Unterlagen nach wie vor nicht als berechtigt für Ausfallentschädigung gemäss COVID-Verordnung Kultur. Dabei interpretieren sie die Paragrafen sehr, sehr eng.

Wir hatten grundsätzlich ein gutes Gespräch, währenddessen sie selber auch erkannten, dass wir durchaus ein Kulturbetrieb sind und nur wenige Tätigkeiten und Vermietungen der COVID-Verordnung nicht entsprechen, diese aber seit jeher einzig dazu dien(t)en, den Tango-Zweck des Corrientes quer zu subventionieren, d.h. diese übrigen Veranstaltungen machen unsere Angebote für die Tangokultur in Basel erst möglich. Jetzt werden sie sich mit dem Bundesamt für Kultur und den anderen Kantonen absprechen, wie weit sie an uns doch einen Entschädigungsbeitrag leisten könnten. Wir hoffen auf Erfolg.

Die Milongas und gewisse Kurse sind in der Zwischenzeit gut angelaufen, deren Einnahmen decken im Moment knapp die Mietkosten, trotz Dreidrittel Rettungspaket der Basler Regierung für die Monate des Lockdowns.
Für die Deckung der übrigen Rechnungen/Forderungen und Udos Salärs verwenden wir im Moment die Unterstützung der InvestorInnen von CASH4DANCE.
Diese ist bis heute auf beinahe Fr. 19’000.- angewachsen, eine stolze Summe – tausend Dank!! -, welche aber leider auch schon zu ¾ abgetragen ist.

Um weiter zahlungsfähig zu bleiben, bieten wir durch den ganzen Sommer unser eigenen Milongas an und versuchen Corrientes und Caminito so oft wie möglich auszumieten. Die MINIMILONGAS laufen weiter. Auch auf CASH4DANCE bleiben wir leider angewiesen.

Wut im Bauch … Aufruf

Nicht nur wir haben die Covid-Verordnung Kultur und die Erläuterungen dazu mehrmals vor- und rückwärts studiert und haben die Begründung für die Ablehnung unserer Gesuche um Ausfallentschädigung darin nicht gefunden.
Die Kulturabteilung der Regierung stellt sich stur und bietet keine Rechtsmittel an, um auf den Entscheid zurückzukommen. Das sog. Entscheidungsgremium COVID Massnahmen Kultursektor sieht sich als unfehlbar. Ein «Rekurs» ist nicht möglich. Es bleibt uns also nur der Weg über die Legislative oder an eine «Verwaltungsbeschwerde-Instanz». Uns befremdet, dass die Kulturabteilung in keinem Moment mit uns den angebotenen Dialog gesucht, bzw. eingegangen ist.

Es geht jetzt nicht nur ums Corrientes, wir sind im gleichen Boot mit verschiedenen Betroffenen aus den diversen Tanzszenen.

Wir haben uns mit PolitikerInnen des Grossen Rates in Verbindung gesetzt und auch mit Pressevertretern haben/hatten wir Kontakt. Wir hoffen, dass sich daraus etwas ergibt.

Wir bitten Euch jetzt nicht primär um finanzielle Unterstützung, sondern auch um Eure Beziehungen, Kontakte und Erfahrung im Umgang mit der Politik/Verwaltung.

  • Könnt Ihr uns (weitere) Kontakte zu Politik und/oder Presse vermitteln? Wir könnten entsprechende Informationen liefern.
  • Bitte meldet uns weitere Betroffene (Tanzschulen, Veranstalter) oder bittet sie, sich bei uns zu melden: info@corrientes.ch. Wir möchten möglichst gemeinsam auftreten.
  • Wer hat Erfahrung mit (digitalen) Petitionen? Wie wirkungsvoll könnte dies sein? Wohin sind diese zu richten?
  • Gib es andere Ideen, um auf die missliche Situation aufmerksam zu machen?

Vor allem dank der Unterstützung unserer «Investorinnen» liegt immer noch Geld auf dem Konto, um Ende Monat die wichtigsten Rechnungen/Forderungen zu bezahlen, aber im Juli wird es eng.

Um möglichst zahlungsfähig zu bleiben, bieten wir weiter unser eigenen Milongas (durch den ganzen Sommer) an und versuchen Corrientes und Caminito so oft wie möglich auszumieten. Die MINIMILONGAS laufen weiter. Auch auf CASH4DANCE bleiben wir leider angewiesen.

Die enttäuschende Gewissheit

Seit Donnerstag, 18.6.20 wissen wir es. Vom Kanton BS (Abteilung Kultur) gibt es fürs Corrientes keinen einzigen Franken. Wir sind zwar keine eigentliche Diskothek, wir sind auch keine Tanzschule, trotzdem wird dies als Argumentation angeführt. Wir sammeln nun nach dem Schock unsere Kräfte und versuchen uns über politische Vertreter, die Presse und die Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen: In Baselstadt fällt damit ein ganzer Kulturbereich völlig durch die Maschen. (BL war zumindest mit unbürokratischer Soforthilfe zur Stelle.) Dazu werden wir auch den Kontakt zu jenen Institutionen suchen, welchen es gleich ergeht. Wir wissen von diversen Tanzveranstaltern und Tanzschulen, welche in diesen Tagen schliessen müssen.

Vor allem dank der Unterstützung unserer «Investorinnen» liegt noch etwas Geld auf dem Konto, aber Ende Monat werden gestundete Mietbeiträge und Saläre fällig…

Um möglichst zahlungsfähig zu bleiben, bieten wir durch den ganzen Sommer unser eigenen Milongas an und versuchen Corrientes und Caminito so oft wie möglich auszumieten? Die MINIMILONGAS laufen weiter.

Seit Samstag ist Open-Air-Tanzboden verlegt, so wir können (bei gutem Wetter) die Kapazität steigern und trotzdem die Möglichkeit bieten, Abstand zu halten.

Wir verzichten deshalb ab sofort auf eine Anmeldung, empfehlen aber, weiterhin paarweise zu erscheinen. Da der Partnerwechsel ein Risiko bleibt, bevorzugen es etliche Paare nicht, oder nur innerhalb ihres vertrauten Personenkreises zu wechseln.
Wir bitten dies auch zu respektieren.

Staatliche Hilfe bleibt uns versagt. Die ausserordentliche Kurzarbeitsentschädigung wurde nur bis Ende Mai ausbezahlt. Es fällt uns nicht leicht, aber neben den wieder angelaufenen Aktivitäten werden wir weiter auch auf CASH4DANCE angewiesen sein.
Danke an alle InvestorInnen und an die Initiantinnen.

Es geht wieder los!

Mit den weiteren Lockerungen ab Samstag, 6.6. sind wieder grössere Veranstaltungen möglich. Kurse allgemein können wieder starten, müssen aber die Abstands- und Hygieneregeln beachten.

Wie geht es weiter mit Milongas?
Mit dem Wechsel zurück zur „besonderen Lage“ stehen bald die Kantone, die Veranstalter und jede(r) Einzelne wieder in der Pflicht die Gebote, nicht mehr Verbote, zur Bekämpfung der Pandemie umzusetzen, zu befolgen.

Das COVID-19 – Rahmenschutzkonzept für öffentliche Veranstaltungen kann dahingehend interpretiert werden, dass „offene Milongas“ mit beliebigem Tanzpartnerwechsel wieder möglich sind. Es ist einzig eine Teilnehmerliste zu führen für das bei Kontakt mit COVID-19 Erkrankung folgende Contact-Tracing und die Quarantäne durch die Behörden.

Wir als Veranstalter (Corrientes) beurteilen die Lage noch anders: Abstands- und Hygieneregeln sind gemäss BAG immer noch oberstes Gebot.
Wir wollen unsere Gäste und uns selber weiterhin optimal schützen, das Abstand halten ermöglichen, weshalb wir die Anzahl Tanzpaare auf die Raumgrösse bezogen beschränken, dies so lange, bis wir wissen, wie sich die Fallzahlen nach dem 6.6.2020 entwickeln. Diese Beschränkung entspricht umgerechnet der 4m2-Regel für die Discotheken. Unser entsprechender, zusammen mit dem Verein Milonguita entwickelter Kodex, finden Sie hier. Er ist auch Teil unseres Schutzkonzepts, das wir bei unseren Veranstaltungen aufhängen und bei Kontrollen vorweisen müssen.

Gast-Veranstalter im Corrientes sind nicht an unseren Kodex gebunden.

In unseren eigenen Milonga-Practicas möchten wir durch eine paarweise Anmeldung eine optimale Sicherheit für alle Beteiligten gewährleisten. Tangueras/Tangueros ohne TanzpartnerIn unterstützen wir mit einem Forum / Corona-Tanzpartnerbörse auf www.corrientes.ch
Wir beginnen mit unserer ersten Veranstaltung am Donnerstag, 11.6.2020 mit „Flores del alma“. Detaillierte Ausschreibungen mit weiteren Informationen und eine Anmeldeplattform folgen auf unserer HP (und auf Tangoinfo, fb).

Zuversicht – wir werden bald wieder tanzen!

Die weiteren Lockerungsmassnahmen nach dem 6.6.2020 machen zuversichtlich, dass wir bald wieder in grösseren Gruppen tanzen werden! Wir erarbeiten mit Hochdruck (zusammen mit Milonguita) ein Veranstalter-Schutzkonzept für die Erweiterung unserer MiniMilongas zu einer Neuen Milonga. In Kursen kann wieder mit Körperkontakt gearbeitet werden, sofern die Namen und Kontaktdaten der TeilnehmerInnen nach Datum sorgfältig protokolliert werden (Contact Tracing). Wir möchten den Vorgaben der Behörden entsprechen und auch Euch als potenzielle Gäste den nötigen Schutz ermöglichen. Im Moment läuft es deshalb in Richtung Practica mit Anmeldung heraus, welche wir ab nächster Woche, vielleicht schon am kommenden Samstag anbieten können.
Aktualisierte Informationen laufend auf www.corrientes.ch im News Blog

Nia und die Athletikschule unterrichten noch unter einschränkenden Massnahmen weiter, die andern Partner versuchen ihre Kurse nach dem 6.6. teilweise wieder hochzufahren und die MINIMILONGAS haben gut gestartet: 18 Stunden in der vergangenen Woche!.

Die staatliche Hilfe lässt leider immer noch auf sich warten, aber die Vermieterin Kantensprung AG bietet nun offiziell die von Regierung und Parlament empfohlene ⅓-⅓-⅓ Lösung an. Dies reduziert die monatliche Miete auf rund Fr. 1400.- Auch so bleiben mit den Rechnungen aus dem 1.Quartal (Mehrwertsteuer, SUISA), dem Salär und den laufenden Kosten ein monatlicher Fixbetrag von rund Fr. 7000.-

Nachdem unsere Rückstellungen aufgebraucht sind, lebt das Corrientes von der Hand in den Mund, aber dank der namhaften Unterstützung von «InvestorInnen», gerade auch in der vergangenen Woche, sind wir immer noch liquid. Danke an die Initiantinnen von CASH4DANCE!

Ungewissheit

10 Wochen Lockdown und immer noch kein Licht am Ende des Tunnels.
Wann werden im Corrientes wieder Veranstaltungen möglich sein?

Die versprochene staatliche Hilfe lässt auf sich warten, wenn sie denn überhaupt kommt.
Bis jetzt wurden von der Kurzarbeitsentschädigung Fr. 80.90 überwiesen.
Seit der Eingabe Ende April für die Ausfallentschädigung für Kulturbetriebe von Bund und Kanton herrscht Funkstille.
Der tägliche hoffnungsvolle Blick in die Post und auf den Bankkontoauszug ist enttäuschend und zermürbt.

Seit zwei Wochen haben Nia und die Athletikschule ihre Kurse unter einschränkenden Massnahmen wieder begonnen und einzelne Tanzpaare mieten das Lokal für ihre MiniMilonga stundenweise. Diese Belegungen alleine werden das Corrientes aber nicht über Wasser halten.

Die eigenen Rückstellungen sind aufgebraucht. Dank CASH4DANCE konnten das Salär und die laufenden Nebenkosten bis Ende Mai noch bezahlt werden.

Corrientes hofft auf ein Entgegenkommen der Vermieterin bei den Verandlungen Ende des Monats, sonst…

1. Mitglieder Info

Liebe Investor*innen und Freund*innen des Corrientes

Vor einem Monat haben wir zusammen mit vielen von Euch das 10-jährige Jubiläum des Corrientes feiern dürfen. Es war eine gute familiäre Stimmung an beiden Tagen und zum Schluss hat mit knapp 4000 Franken Umsatz auch die Kasse gestimmt. Wir danken allen Unterstützer*innen für ihre Beiträge! Diese und die Einnahmen aus den regelmässigen Veranstaltungen und Kursen retten das Corrientes durch die Krise, gerade jetzt, wo wieder Gewitterwolken am Corona-Himmel aufziehen.

Die Krise und die Anträge um staatliche Ausfallentschädigung haben auch Anlass gegeben, die finanzielle Situation des Corrientes genauer zu analysieren. Das Corrientes als Kulturbetrieb für Tangoveranstaltungen hat noch kein Jahr schwarze Zahlen geschrieben und wird dies auch in Zukunft kaum tun. Im Jahr 2019 haben Vermietungen wie die Danzeria und die Noche Cubana den Tangobetrieb quersubventioniert mit guten Aussichten für die Zukunft (d.h. es war geplant, diese Veranstaltungen weiter im Corrientes abzuhalten). In den Gesprächen mit der Kulturabteilung Basel-Stadt haben aber gerade solche Veranstaltungen resp. die Rolle des Corrientes als Vermieter dazu geführt, dass das Corrientes nicht als reiner Kulturbetrieb eingestuft wurde.

Kein Kulturbetrieb in der Grösse und der Form des Corrientes schreibt ohne staatliche oder private Unterstützung mühelos schwarze Zahlen: Kultur kostet.

So hat auch Udo jedes Jahr mit privaten Mitteln das finanzielle Loch gestopft, weshalb die Corrientes GmbH mittlerweile Schulden von Fr. 260’000 bei ihm hat. Das Bruttosalär, das sich Udo dabei ausbezahlte, sind gerade mal Fr. 4000.-

Wir, das heisst Helen Stone, Ingrid Doberer, Heiner Brogli und weitere Unterstützer*innen haben deshalb den auf dem Papier seit 2007 bestehenden Verein «Tango – Bewegung und Kultur» aus dem Dornröschenschlaf geholt mit dem Ziel, die Statuten zu einem Unterstützungsverein umzuformulieren. Als gemeinnütziger Verein möchten wir das Fortbestehen des Corrientes als Tangolokal unterstützen, d.h. das (noch) bestehende «strukturelle Defizit» von rund 20’000 Fr. / Jahr begleichen helfen sowie zusätzliche Aktivitäten wie Milongas mit Livemusik und andere spezielle Veranstaltungen ermöglichen.

Als Mitglieder möchten wir für die Zukunft Euch, die Investor*innen, welche mit Spenden von gut   Fr. 20’000 das Corrientes bis heute am Leben gehalten haben, und auch weitere Freunde des Corrientes gewinnen. Wir denken uns einen ordentlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 150.-. Auch Institutionen und Stiftungen möchten wir für Unterstützung anschreiben.

Korrekt kalkuliert sind auch die Eintritte zu Corrientes-Milongas mit Fr. 10.- zu niedrig. Mittelfristig muss der Eintrittspreis auf Fr. 15.- angehoben werden. Vereinsmitglieder sollen dann weiterhin den alten Preis entrichten können. Weiter möchte der Verein durch Koordination von ehrenamtlichen Tätigkeiten dazu beitragen, das strukturelle Defizit nicht durch die Bezahlung von Löhnen/Honoraren noch weiter ansteigen zu lassen.

Die erste offizielle Mitgliederversammlung des Vereins möchten wir im Jan./Febr. 2021 vor einer speziellen Milonga abhalten. Bis dahin freuen wir uns über informelle Gespräche, Rückmeldungen auf die angehängten Statutenanpassungen, Mitgliederwerbung und – leider ist die Corona-Durststrecke, gerade jetzt mit steigenden Ansteckungszahlen, noch nicht vorbei – Investitionen auf Cash4Tango. Entweder weiterhin auf das Geschäftskonto der Corrientes GmbH (IBAN CH20 0077 0016 5528 0867 0) oder auf unser Vereinskonto (CH91 0900 000 6046 8719 6), Tango – Bewegung und Kultur, Basel, beide Konten erreichen denselben aktuellen Patienten.

Helen, Ingrid und Heiner

Corrientes.ch ist wieder online

Noch hat uns CORONA voll im Griff…

Seit dem 12. März 2020 waren alle Aktivitäten im Corrientes abgesagt. Diese Woche haben Nia und die Athletikschule ihre Kurse unter einschränkenden Massnahmen wieder begonnen.

In der Zwischenzeit wurde viel geputzt und umgebaut. Das Corrientes wäre bereit…

Eigene Rückstellungen und die private Initiative Cash4Dance haben uns bis heute über Wasser gehalten. Die laufenden Nebenkosten und das Salär konnten bis Ende Mai bezahlt werden. Die Miete wurde von der Kantensprung AG gestundet, Ende dieses Monats geht es in die Mietverhandlungen.

…aber wir halten durch!